SB 15

Unser aktuelles Projekt SB 15 stellt eine doppelsitzige Variante des Konzeptes der SB 14 dar: Widerstandsreduktion durch eine Reduktion der umspülten Fläche.

Die Flügelgeometrie werden von der SB 14 übernommen und auf 20 Meter verlängert. Dadurch ergibt sich eine kleine Flügelfläche. Die Folge: Extremer Leichtbau ist notwendig.

Dafür ist es notwendig nicht nur leichte Materialien zu verwenden. Fertigungsverfahren müssen angewendet werden, die die Materialeigenschaften optimal ausnutzen.

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Rumpf

Der vordere Teil des Rumpfes wird in den bereits bestehenden Formen der fs-31/33 gebaut. Er besteht aus Kohle-Aramid-Gewebe, wodurch ein optimaler Insassenschutz gewährleistet werden kann. Ein massiver Haubenrahmen bietet zusätzlichen Schutz. Eine wesentliche Aufgabe ist es, möglichst leicht und platzsparend zu bauen. Im Sinne des Konzeptes ist der Rumpf vergleichsweise schmal, was besondere Anforderungen an die Ergonomie ergibt.

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Ergonomie

Aufgrund des geringen Raumangebots muss durch ein optimales "Packaging" der verfügbare Raum optimal ausgenutzt werden. Hierfür gab es umfangreiche Studien. Denn nur wenn der Pilot alle Hebel und Knöpfe einfach erreichen kann, kann er auch die Leistung des Flugzeuges ausnutzen.

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Flügel

Der Flügel wird fast baugleich mit dem SB 14 Flügel sein. Der Unterschied liegt in einem 1m langen Mittelstück. Darin verbaut ist eine Landeklappe um dem Piloten viel Spielraum im Anflug zu ermöglichen. Der Flügel wird dabei eine sehr große Streckung aufweisen und gleichzeitig eine sehr kleine Flügelfläche. Das heißt für uns: Im Vergleich zu anderen Doppelsitzern müssen wir 30% leichter werden. Die schraffierten Flächen zeigen den Unterschied zwischen der Fläche der SB 15 und anderen, vergleichbaren Doppelsitzern.

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Steuerung

Aufgrund des begrenzten Raumangebots muss die Steuerung so platzsparend ausgeführt werden wie nur irgend möglich. Dennoch dürfen die Ruderkräfte nicht so hoch werden, dass sie den Piloten ermüden lassen. Um weiter Platz und Gewicht zu sparen wird das Fahrwerk elektrisch bedient werden. Dadurch wird mehr Platz für den Piloten zur Verfügung gestellt.

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Bauverfahren

Um möglichst leicht zu bauen, wird der Rumpf im Vakuuminfusionsverfahren hergestellt. Dabei werden erst die CFK- und Aramidlagen in die Form gelegt, dann wird mithilfe einer Folie ein Vakuum gezogen und mit diesem dann das Harz in die Form gesaugt. Das ist aufwendig, die Bauteile haben dann aber eine bessere Qualität und sind leichter.

Technische Daten

Tragfläche
Spannweite 20,00 m
Flügelfläche 12,33 m²
Streckung 32,4
V-Form
Pfeilung -3°
Schränkung keine
Profil CA2-134/15V2 (innen) CA2-134/18 (außen)
Bremsklappen Schempp-Hirth, dreiteilig
Seitenleitwerk
Höhe 1,23 m
Fläche 1,06 m²
Streckung 1,43
Profil wie ASH 26
Rumpf
Länge 8,73 m
Fahrwerk elektrisch einfahrbar, gefedert
Massen
Fluggewicht 640kg
Rüstgewicht 304 kg
Zuladung 220 kg
Wasserballast 160 l
Flächenbelastung 31-52 kg/m²
Flugleistungen
Mindestgeschwindigkeit 80 km/h
Höchstgeschwindigkeit 270 km/h
Gleitzahl >50
geringstes Sinken <0,5 m/s
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