Die SB 14
Die SB 14 ist (anders als die SB 13) ein konventionelles Wölbklappen-Flugzeug der 18-Meter-Klasse. Entsprechend will die SB 14 auch eher Evolution als Revolution sein. Dennoch wurde das Konzept der SB 13, nämlich die Minimierung der umströmten Fläche, weiterverfolgt.
Zu diesem Zweck wurde nicht nur ein neuer, minimalistischer Rumpf entwickelt, sondern auch ein eigenes Leitwerk, das besonders klein ausfallen sollte. Um dennoch ausreichende Ruderwirkung gewährleisten zu können war die Verwendung von Gierspoilern im Flügel geplant. Da jedoch bereits damals enorme Schwierigkeiten abzusehen waren, die besonders auf den geringen Bauraum in Flügel und Rumpf zurückzuführen waren, wurde für das Flugzeug von Anfang an als Alternative die Verwendung eines ASH 26-Leitwerks vorgesehen, mit dem es heute fliegt.
Zusammen mit dem eigens entwickelten und für höhere Geschwindigkeiten optimierten Profil und der hohen Streckung ergibt sich somit ein konkurrenzfähiges und sehr gutmütiges Flugzeug. Die Flügel der SB 14 sind für zwei Reihen Ausblasturbulatoren vorbereitet, von denen eine abschaltbar sein wird. Eine erste Arbeitsvermessung auf dem idaflieg-Sommertreffen 2003 machte die SB 14 trotz fehlender Fahrwerksklappen und völlig ohne aerodynamisches Feintuning (Turbulatoren) und einem normalen Gewebeband auf der Flächenunterseite (statt Ruderabdichtband) zum weltbesten, vermessenen 18m-Flugzeug. Es gibt schon erste Infrarotbilder von Rumpf und Flächen im Flug, welche bei einer Studienarbeit entstanden und noch Leistungs-Potential aufzeigen.
Die SB 14 hatte ihren Erstflug am 17. Januar 2003. Die Flugeigenschaften sind nach Abschluss der Flugerprobung als sehr gutmütig zu beschreiben und nach der Breitenerprobung wird der Verkehrszulassung nichts im Wege stehen.
Weitere Informationen
Dreiseitenansicht
Technische Daten
Flug mit der Infrarotkamera |
Im freien Flug |
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Hinter der Jodel im Schlepp |
Anrollen zur Erprobung |
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