In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt.
Mitglied in der idaflieg und OSTIV.

Die SB 8

Mit der SB 8 begann eine Entwicklungsreihe in der Akaflieg Braunschweig, die erst 1972 mit dem Erstflug der SB 10 enden sollte. Um in der offenen Klasse, die sich durch die Kunststofftechnologie mittlerweile ausgeweitet hatte, mitreden zu können, wurde 1965 die SB 8 konstruiert. Besonders sollte hier Wert auf sehr gute Flugeigenschaften gelegt werden, denn die anfänglichen Probleme mit der SB 7 waren noch nicht vergessen.

Im April 1967 fand der Erstflug statt. Die sehr gute Sicht und ein bequemes Cockpit ließen das Fliegen der SB 8 zu einem großen Vergnügen werden. Alle Mitglieder und alle Piloten, darunter auch Neil Armstrong, zeigten sich begeistert. Die angestrebten guten Flugleistungen und Eigenschaften waren noch besser als erwartet, so dass sehr schnell die Entscheidung fiel, eine zweite Version mit Wölbklappen zu bauen. Im April 1968 machte auch die zweite Ausführung, die SB 8 V2 ihren Erstflug. Während die erste Version an vielen Wettbewerben erfolgreich teilnahm, wurde an der zweiten Version weitergeforscht. Schließlich fiel die Entscheidung die SB 8 V2 zur SB 9 und später zur SB 10 umzubauen.

Die SB 8 V1 wurde bis zum Jahr 1989 im allgemeinen Gruppenbetrieb eingesetzt und erflog nicht zuletzt durch ihre Beliebtheit viele Überlandkilometer. Dann wurde sie eine Zeit lang einer Gemeinschaft von Alten Herren überlassen und in Mengen stationiert. Aber auch in dieser Zeit kam sie ab und zu beim Altherrenfliegen oder beim Abfliegen zu Besuch. Nach dem Altherrenfliegen 1997 verblieb die SB 8 vorerst in Braunschweig, da eine neue Haltergemeinschaft gefunden werden musste. Im Herbst ´98 schließlich hat sich ein erneut eine Gruppe Alter Herren gefunden, so dass die SB 8 auch weiterhin in ihrem Element zu finden sein wird.

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SB 8