Die SB 7
Eine recht abwechslungsreiche Geschichte hat die SB 7. Sie flog im Oktober 1962 zum ersten Mal und sollte sich als sehr kritisches Flugzeug herausstellen. Besonders das Langsamflugverhalten war sehr gewöhnungsbedürftig, so daß feststand, daß die SB 7 umgebaut werden müsse. Nach und nach wurde aus ihr die SB 7b.
Mit 17 Metern Spannweite, einem modifizierten Profil, einem Einziehfahrwerk, einer veränderten Rumpfgeometrie, einer neuen zweiteiligen Haube, veränderten Bremsklappen, einem Bremsfallschirm und einem Flettnerruder für das Leitwerk wurde fast ein neues Flugzeug gebaut. Die SB 7 blieb aber an ihrer Rumpfform ohne Einschnürung immer gut zu erkennen. Nach all den Umbauten wurde die SB 7b noch ein gutes Flugzeug der Offenen Klasse. Es gab sogar zwei Nachbauten in der Schweiz, die allerdings wiederum leicht modifiziert waren.16 Jahre lang flog die SB 7 in der Akaflieg. Sie war zwar nicht das beliebteste Flugzeug, aber in der Schulung und für einige Fans dennoch akzeptabel. Aus Gewichtsgründen konnte die Grundüberholung des Jahres 1977 nicht mehr durchgeführt werden, so daß die SB 7b in die Halle gestellt wurde. Erst fünf Jahre später wurde sie wieder herausgeholt, um von zwei Alten Herren in zweijähriger Arbeit doch wieder grundüberholt und anschließend ausgiebig geflogen zu werden.
Im Sommer 1994 ist die SB 7 bei einer Außenlandung in einen Graben gerutscht und dabei schwer beschädigt worden. Nach mehreren Anläufen wird die SB 7 seit dem Jahre 2006 von einem "Alten Herren" wieder aufgebaut, und der Rumpf ist auch schon lackiert. Nach der Überholung der Steuerung wird sie hoffentlich bald wieder fliegen.
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Technische Daten
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| SB 7 über Braunschweig |
