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Die SB 5

Die Versionen der SB 5

Die SB 5 ist ein Standardklasseflugzeug mit V-Leitwerk und der erste Prototyp der Akaflieg Braunschweig seit der Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit der SB 5 sollte die Tradition der Akaflieg wieder aufgenommen und Anschluß gewonnen werden an die Entwicklung, die der Segelflugzeugbau im Ausland genommen hatte. Diese Entwicklung war gekennzeichnet durch die Anwendung von Laminarprofilen, durch die sich die Flugleistungen beachtlich steigern ließen, ohne dass der bauliche Aufwand zu groß wurde. Die SB 5 machte im Juni 1959 ihren Erstflug in der Version SB 5a.

Insgesamt wurde die SB 5 in drei Versionen gebaut. Die a-Version hatte eine kleine Buckelhaube und einen Bremsfallschirm, aber keine Bremsklappen in den Flächen. Nach dem Absturz der SB 5a im Juni 1961 wurde eine verbesserte Version, die SB 5b, entwickelt. Sie hatte ein geändertes Rumpfvorderteil und Bremsklappen. Die SB 5b wurde bei der Firma Eichelsdörfer in Bamberg in Serie gebaut - insgesamt um die 20 Stück, außerdem wurden noch zahlreiche Nachbauten von Amateuren vorgenommen. Die SB 5b wurde alles in allem an die 50 Mal gebaut.

Schließlich baute die Akaflieg im Jahr 1965 noch die dritte Version, die SB 5c. Sie hatte wiederum eine andere Haubenform, eine nicht eingestraakte Haube nach Art der SB 8 und die Spannweite wurde auf 16 Meter erweitert. Außerdem fand im Rumpfvorderteil der SB 5c ein GfK-Balsa-Sandwich Verwendung. In Bamberg wurden auch etwa 10 Exemplare der SB 5c in Serie gebaut.

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SB 5c