Eine Steuerung für die SB 15

Eine Steuerung für die SB 15

Seit einigen Monaten gibt es auch bei der Steuerung für die SB 15 sichtbare Fortschritte. Schon in der Konzeptphase wurden zwei Studienarbeiten bezüglich der Steuerung verfasst, in denen diese entworfen und dimensioniert wurde. Allerdings gab es bisher noch keine Detailkonstruktionen der Hebel und Getriebe. Daher wurde zunächst damit begonnen, die Steuerung in CAD zu konstruieren und sie in das CAD-Modell des Rumpfes einzupassen. Angefangen bei dem vorderen Steuerknüppel wurde so zunächst die Verbindung zum hinteren Steuerknüppel gestaltet. Dabei wurde darauf geachtet, die Steuerstangen so nah wie möglich an der Boardwand entlang zu führen, um nicht unnötig Platz für die Piloten zu verschwenden. Nachdem die Verbindung der beiden Steuerknüppel fertig konstruiert war, wurde mit dem Bau und Einbau der Steuerung ins Mockup begonnen. Leider mussten wir feststellen, dass das CAD-Modell und das Mockup nicht exakt übereinstimmen. So mussten einige Anpassungen erfolgen, bevor alles anständig platziert war. Hinzu kam, dass die Position der Steuerspanten, an denen die Steuerknüppel gelagert sind, geändert wurde. Dadurch wurden nochmal einige Anpassung nötig. Schließlich konnten wir uns aber über zwei verbundene Knüppel freuen, die sich im Mockup synchron bewegen.

Als nächstes wurde der Mischer in Angriff genommen. Dieser mischt die Querruder- und Wölbklapppeneingaben für die Flaperons. Auch hier waren zwar die Hebelverhältnisse bekannt, jedoch lag noch keine auskonstruierte Version vor. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten wurde das Prinzip des SB 14 Mischers übernommen, der sehr ähnlich aufgebaut ist. Auch der Mischer wurde zunächst in CAD konstruiert und erst dann gebaut. Für die Lagerung des Mischers im Rumpf wurden die letzten Tage Sperrholzinlets entworfen und gebaut. Inzwischen passt der Mischer in den Rumpf. Trotzdem gibt es noch ein paar kleinere Probleme zu lösen. Danach soll es daran gehen, den Mischer mit den automatischen Ruderanschlüssen, den sogenannten Tüten, zu verbinden. Diese wurden bereits gebaut und sollen in den nächsten Wochen ins Mockup eingepasst werden. Parallel dazu wird die Querruderanlenkung des Mischers mit den beiden Steuerknüppeln verbunden.

Neues von den Flügelformen

Neues von den Flügelformen

Mit den Fortschritten im Rumpfbau werden die anderen SB 15-Baustellen auch wieder akut. Motiviert durch die Fertigstellung der ersten Rumpfhalbschale, geht es nun auch endlich an den Flächenformen weiter. Diese sind ursprünglich von der SB 14 und mit 18 Meter Spannweite leider zwei Meter zu kurz für unsere SB 15. Was macht man also, um die Flächenformen von 18 auf 20 Meter zu bekommen? Richtig! Man schneidet erst einmal einen Meter ab.

Das war notwendig, da erst bei 900 mm von der Rumpfmitte das eigentliche CA2-Profil anfängt, welches wir verlängern wollen.
Zuvor hat Lumpi mit seinen CATIA-Künsten aus dem SB 14-Flügelmodell und einigen Profilkoordinaten einen verlängerten Flügel entworfen, aus dem er dann in größer werdenden Abständen 15 Profilschnitte exportiert hat. Diese 15 Schnitte haben wir dann direkt bei der Lasertechnik-Firma unseres Vertrauens zuschneiden lassen und auf einen Ersatzholm aufgefädelt. Zusätzlich hat Lumpi eine Art Kamm entworfen, mit dem sich die einzelnen Profilschnitte auf dem Holm sehr einfach und sehr genau ausrichten ließen, um sie dann durch einfaches Punktschweißen in Position zu halten.

Als nächstes haben wir die Zwischenräume mit einem spröden und gut zu bearbeitenden PU-Schaum aufgefüllt, der später die Kontur des Formkerns bilden soll. Der Schaum wurde dann in mühsamer Feinarbeit bis auf Höhe der Profilschnitte heruntergeschliffen. Anschließend wurde der gesamte Kern mit einer dünnen Lage GFK belegt, um die Stabilität, besonders an der Hinterkante, zu erhöhen und um eine feinere Oberfläche zu bekommen.

Jetzt benötigt der Formkern nur noch eine ausreichend genaue Oberfläche, um davon eine Negativform abnehmen zu können, welche dann an die bereits bestehenden Flächenformen angeschlossen wird. Dies erreichen wir durch eines der angesagtesten Fertigungsverfahren im Flugzeugbau: spachteln, schleifen, spachteln, schleifen, füllern, spachteln, …

Infotag in der Akaflieg und Erstsemesterbörse

Infotag in der Akaflieg und Erstsemesterbörse

Am nächsten Mittwoch ab 14:00 möchten wir allen Interessierten die Akaflieg zeigen. Dafür treffen wir uns um 14:00 zu einer Führung durch unsere Werkstatt am Flughafen und anschließend geht es raus auf den Flugplatz eine Runde fliegen. Bei Interesse schreib bitte eine Email an Email - 1.

Natürlich kannst du auch jederzeit sonst vorbei schauen, solltest du am Mittwoch keine Zeit haben. Ruf vorher bitte unter 0531 355177 an, damit sicher jemand in der Werkstatt ist.

Außerdem nehmen wir zur Erstsemesterbörse der TU am Montag, 17. Oktober unsere ASW 28, also eines unserer Segelflugzeuge, mit auf den Forumsplatz.

ILA 2016

ILA 2016

Wir sind auch dieses Jahr wieder bei der ILA in Berlin vertreten. Ihr findet uns im Static Display S1 auf dem Idaflieg-Gemeinschaftsstand. Kommt uns gerne besuchen!

Mittwoch, 10:30
Die Wettervorhersage für den ersten Fachbesuchertag verhieß nichts Gutes, die Nacht hatte es geregnet, der Boden war nass und der Himmel sah nach noch mehr Regen aus. Doch zuerst war es trocken. Wir nutzten die Zeit um schnell viele Zelte aufzubauen und über uns sowie die Flugzeuge zu stellen. Gerade als wir es geschafft hatten fing es auch schon an aus Strömen zu regnen. Nun hoffen wir auf besseres Wetter.

Mittwoch, 15:00
Das Wetter klart zwischendurch auf, sodass schon einige Fluggeräte auch in der Luft bestaunt werden konnten. Beeindruckend, zu welchen Flugmanövern so ein fetter A400M in der Lage ist. Auch die Hubschrauber des Heeres konnten wir schon bei einer Leistungsdemonstration erleben. Definitives Highlight (bis jetzt): der Abflug der Tour B-747 von Iron Maiden, natürlich unterlegt mit entsprechender Musik der Band.

Mittwoch, 18:00
Sonnenschein! Zum Ende des Tages zeigt sich das Wetter von der besten Seite. Das Flugprogramm ging fleißig weiter, der Eurofighter und eine MiG-29 brachten unsere Ohren zum Beben und auch der Schlacro der Münchener durfte sein Kunstflugprogramm zeigen. Mehr Fotos für euch kommen morgen. Für uns ist für heute Feierabend – nanu, kommt vom AWACS etwa Musik…

Donnerstag, 11:30
Nachdem einige von uns früh morgens aus der Jugendherberge in den direkt angrenzenden Wannsee gesprungen waren, um sich einen frischen Start in den Tag zu gönnen, stehen wir nun in prallem Sonnenschein am Stand und präsentieren das SB 15-Mockup den interessierten Fachbesuchern. Trotz der großen Konkurrenz in direkter Nähe (FVA29, Mü31, AK-X Modell, D-43 und das gelbe Biest Mü30-Schlacro) findet auch unser grün-schwarzes Flugzeug Beachtung.

Donnerstag, 15:00
Das Wetter hält sich, die Flugvorführungen finden wie geplant statt. Die Jets der Patrouille Suisse und der umfangreiche Flugzeugpark von Red Bull sind gelandet, um die beiden Publikumstage zu bereichern. Außerdem finden viele gestern kennengelernte Soldaten den Weg zu unserem kleinen Stand und sorgen für ganz andere Fachgespräche. (z.B. Vereisung an Segelflugzeugen, Einbau eines ‚Nacho-Buttons‘ in die FVA29, Vergleich der Manövrierfähigkeit mit einer C17 Galaxy, …)

Donnerstag, 18:00
Ein Wolkenbruch! Während sich die meisten anderen Aussteller in ihren Flugzeugen in Sicherheit brachten, standen wir in strömendem Regen und brachten unsere Flugzeuge in die sicheren Hänger. Der Boden konnte das Wasser so schnell nicht aufnehmen, sodass sich ein Bach bildete und durch unser großes Mannschaftszelt schlängelte. Als wir drinnen die wichtigen Sachen auf Tische und Bänke stapelten, um sie in Sicherheit zu bringen, hörten wir draußen den A330-MRTT starten – das ist Allwettertauglichkeit!

Donnerstag, 20:00
Nach dem kurzen, aber heftigen Regen starteten die Flieger der Patrouille Suisse ihre Turbinen und hoben ab, um ihr Kunstflugprogramm zu Üben. Von der mittlerweile leeren Pressetribüne hatten wir den besten Ausblick – auch auf die Darmstadter und Münchener Akaflieger, die das Wasser aus ihren Prototypen holten. Danach wurde der A380  vorsichtig zum Start gebracht, die äußere Triebwerksgondel war dabei nur wenige Dezimeter vom FVA29 Winglet entfernt. Einige Idaflieger beschließen heute früher in die Herberge zu fahren, für die anderen geht in Richtung des A310-MRT der Luftwaffe.

Freitag, 10:00
Heute ist der erste öffentliche Tag der Messe, dazu muss leider morgens der Stand durch Gitterelemente abgesperrt werden, damit unseren Flugzeugen auch bei großem Gedränge nichts passiert. Gespannt erwarten wir die Massen!

Freitag, 15:30
So eine Messe ist schon anstrengend, den ganzen Tag in gleißender Sonne stehen, die Abende noch zum Kontakte knüpfen nutzen und nicht gerade wunderbare Betten, so kann man mittags schonmal müde werden. Gut, dass wir uns zu Helfen wissen: Schnell sind ein paar Matratzen in den SB 7 Anhänger gelegt und ein kleiner Mittagsschlaf kann beginnen. Zumindest solange, bis die Jets mit ihren Flugvorführungen anfangen…

Samstag, 10:00
Auf gehts! Der letzte Tag der ILA 2016, für euch die letzte Chance uns am Stand besuchen zu kommen!

Wir warten auf euch

Wir warten auf euch

Stellungnahme zum Segelflugunfall am 7. April 2016 in Waggum

Beim heutigen Flugbetrieb der Akaflieg Braunschweig hat sich ein Unfall mit einem unserer Segelflugzeuge, einem Discus 2c, ereignet.

Der Pilot ist zum Glück nur leicht verletzt und wird aller Voraussicht nach wieder vollständig genesen. Wir wünschen ihm eine gute Besserung.

Bisher bekannt ist, dass sich der Flugunfall gegen 17:00 Uhr innerhalb der Platzrunde bei Waggum ereignete. Die genaueren Umstände werden von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelt.

Aktivierung

Am letzten Donnerstag konnten wir sechs unserer Probemitglieder einen Schlüssel zu unserer Akaflieg-Werkstatt überreichen. Damit wächst die Zahl der aktiven Mitglieder auf 28. Die Jungaktiven haben zur Aufgabe bekommen, uns auf der alljährlichen Nikolausfeier zu bewirten. Natürlich wird es auch noch eine Aktivierungsparty geben. Wir hoffen, dieses Jahr erneut so viele Probemitglieder in unserer Gruppe begrüßen zu können.

Aktivierung 2015
Von links nach rechts: Martin ‚Scholle‘, Yannik ‚Jimmy‘, Lars ‚Eisbär‘, Philipp ‚Frodo‘. Auf dem Bild fehlen Felix ‚Kleiner‘ und Robert ‚Sofa‘.

Neue Website

Liebe Besucher,
wir haben unsere etwas in die Jahre gekommene Website optisch aufgefrischt und vor allem die Technik dahinter angepasst. Wir hoffen Euch gefällt sie!
Viele Grüße
Eure Akaflieg

Stellungnahme zum Flugunfall vom 28. Mai 2015 in Bartholomä

Am Abend des 28. Mai 2015 ereignete sich auf dem Segelfluggelände Bartholomä-Amalienhof auf der Schwäbischen Alb ein Unfall während eines Ausbildungsfluges mit dem Schulungsdoppelsitzer der Akaflieg Braunschweig. Bisher bekannt ist, dass es nach dem Abbruch eines Windenstarts in ca. 50 Metern Höhe zu einem Abkippen und anschließendem Aufschlag mit hoher Sinkrate kam. Hierbei wurde der Flugschüler tödlich und die hinten sitzende Fluglehrerin schwer verletzt. Beide Insassen sind Mitglieder unserer Gruppe. Unsere Fluglehrerin schwebt mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr und befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Der Unfall ereignete sich im Rahmen eines Fluglagers, das etwa 20 Mitglieder der Akaflieg mit vier Segelflugzeugen und dem Schleppflugzeug als Gast der Akaflieg Stuttgart abhielten. Fluglager sind jährlich organisierte Gruppenausflüge zur Förderung des Vereinslebens und des Miteinanders. Sie werden genutzt, um die Ausbildung der Flugschüler fortzuführen und geben auch Lizenzinhabern die Möglichkeit, in einer anderen Umgebung ihre fliegerischen Erfahrungen auszubauen.

Zum Zeitpunkt des Unfalls war ein großer Teil der Teilnehmer auf der Straße unterwegs, um vier außengelandete Segelflugzeuge nach Bartholomä zurückzuholen. Ein Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK übernahm die psychologische Betreuung der Ersthelfer und Rückkehrer vor Ort.

Alle Mitglieder der Akaflieg sind von dem tragischen Unfall tief betroffen. Unsere Gedanken sind bei den Familien der Opfer und allen, die die schrecklichen Ereignisse miterlebt haben. Das Fluglager wurde abgebrochen und die Teilnehmer sind überwiegend am Nachmittag des Folgetages abgereist. Den Anwesenden wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit Betreuung durch das KIT an der Absturzstelle von unserem verstorbenen Freund zu verabschieden.

Wir haben uns zum Schutz der Angehörigen bewusst dagegen entschieden, Fotos oder die Identität des Flugschülers zu veröffentlichen.

Wir trauern um unseren Fliegerkameraden, der mit der Fliegerei in ihren vielen Facetten angesteckt war und unsere Begeisterung dafür teilte. Wie wir hat er nach kürzester Zeit aus dem Hörsaal die Wolken beobachtet und sich gewünscht, dort oben zu sein. Viele von uns können sich ein paar dicke Scheiben von seinem Wesen abschneiden – er war immer sehr direkt und ehrlich und egal in welcher Situation völlig er selbst. Neben tatkräftiger Mithilfe in der Werkstatt war er immerzu neugierig und begeisterungsfähig, aber auch beeindruckend selbstironisch. Obwohl er erst seit einigen Monaten bei uns war, wussten wir ihn und seine Anwesenheit zu schätzen. Wir haben uns auf die weitere Zeit mit ihm gefreut und werden ihn sehr vermissen.

Wir möchten all denen danken, die uns in den letzten Tagen in dieser schwierigen Situation geholfen haben. Unser Dank geht insbesondere an die Mitglieder der Akaflieg Stuttgart und der anderen Vereine in Bartholomä, deren Hilfsbereitschaft und Einfühlungsvermögen weit über alles erwartbare hinausging, die Rettungskräfte vor Ort, das KIT des DRK, sowie zahlreiche Mitglieder und Freunde, die uns durch ihre mitfühlenden und aufmunternden Worte ein Gefühl des Zusammenhalts und der Geborgenheit gegeben haben.

Die Ermittlungen zu der Unfallursache liegen in der Hand der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die einen Zwischenbericht im Rahmen des monatlich erscheinenden Bulletins veröffentlichen wird. Wir bitten darum, von Spekulationen oder Schuldzuweisungen abzusehen.

Wie und wann es mit dem Flug- und Werkstattbetrieb in der Akaflieg weitergeht, werden wir zu gegebener Zeit in Ruhe entscheiden, wenn wir wieder Tritt gefasst haben. Im Moment möchten wir uns selbst ausreichend Zeit und Raum zur Trauer und zur Verarbeitung des Geschehenen geben. Aus diesem Grund bitten wir im Nachhinein um Verständnis, dass wir uns erst heute selbst zu Wort melden.

Wir möchten außerdem die Gelegenheit nutzen, einige falsche Darstellungen in der Presse an dieser Stelle zu berichtigen:

Kommentare zur Presseberichterstattung

  • „Missglückte Seilrissübung“

    Bei der Behauptung, der Unfall sei auf eine missglückte Seilrissübung zurückzuführen, handelt es sich um reine Spekulation. Bekannt ist nur, dass der Windenstart unterbrochen wurde und es in der Folge zu einem Abkippen und Aufschlag mit hoher Sinkrate kam. Eine Seilrissübung in der beobachteten Höhe wäre beim Ausbildungsstand des Flugschülers unwahrscheinlich.
    Bei einer Seilrissübung handelt es sich um ein gewolltes Ausklinken des Schleppseiles der Startwinde durch den Fluglehrer. Ziel der Übung ist es, eine schnelle und korrekte Reaktion des Flugschülers auf das mögliche Reißen des Schleppseiles zu trainieren. Wesentlicher Bestandteil der Übung ist das sofortige Herstellen der Normalfluglage, um einen Strömungsabriß zu vermeiden, sowie eine schnelle Entscheidung über den weiteren Flugverlauf bis zur Landung. Optionen sind je nach Höhe eine Geradeauslandung, eine Umkehrkurve oder eine verkürzte Platzrunde.

  • „Flugzeug der TU Braunschweig“

    Bei der Akaflieg handelt es sich um einen rechtlich und organisatorisch von der TU Braunschweig unabhängigen, eingetragenen Verein. Die Flugzeuge befinden sich in der Halterschaft der Akaflieg und werden in derer alleinigen Verantwortung betrieben. Die Akaflieg ist als studentische Initiative der TU registriert und alle aktiven Mitglieder der Gruppe sind Studierende verschiedener Fachrichtungen der TU Braunschweig.

  • „Lehrgang für den Flugschein abgebrochen“

    Bei den Teilnehmern des Lagers handelte es sich nicht ausschließlich um Flugschüler und es war auch nicht geplant, dass diese ihre Ausbildung vor Ort abschließen. Vielmehr setzte sich die Teilnehmerschaft aus Lizenzinhabern und Flugschülern mit unterschiedlichem Erfahrungsstand zusammen, die vor Ort gemeinsam Ausbildungs- und Streckenflüge durchführten. Vor dem Unfall wurde mit dem Doppelsitzer ein Überlandflug von ca. 5 Stunden Dauer durchgeführt. Die Ausbildung zum Segelflugzeugführer umfasst neben der Theorie verschiedene praktische Ausbildungsstufen und beinhaltet auch Alleinflüge unter Aufsicht eines Fluglehrers und Überlandflüge. In der Akaflieg dauert es in der Regel mindestens zwei Saisons von je 6 Monaten bis zum Erwerb der Lizenz. Die gesetzlich vorgegebenen Mindestanforderungen (45 Starts und 15 Flugstunden) werden dabei regelmäßig um ein Vielfaches übertroffen.

  • Angaben zum Flugzeug

    Die aus technischen Gründen maximal zulässige Geschwindigkeit beträgt 250 km/h, jedoch bewegt sich das Segelflugzeug im Normalfall im Geschwindigkeitsbereich zwischen 90 und 160 km/h, da hier die beste Gleitleistung erreicht wird.

Akaflieg Braunschweig, 1. Juni 2015

Weiterführende Links