Gruben- und Werkzeugmaschinenraumrenovierung

Gruben- und Werkzeugmaschinenraumrenovierung

Heute möchten wir euch ein kurzes Update zu den Renovierungsarbeiten in unserer Werkstatt geben.

Letztes Jahr haben wir damit begonnen unseren Werkzeugmaschinenraum zu renovieren. Ursprünglich sollten lediglich Ölauffangwannen unter unserer Fräse, Drehbank, Kappsäge und Bohrmaschine aufgestellt werden. Letzten Endes sanierten wir dann aber den gesamten Werkzeugmaschinenraum: Wir haben feuchten Putz abgeschlagen, einen nicht mehr genutzten Durchbruch zum Rüstraum zugemauert, alle Wände verputzt, neue Heizkörper installiert, die 60 Jahre alten Fenster durch Doppelverglasung ausgetauscht, alles frisch gestrichen und eben Wannen unter den Maschinen platziert. Durch die isolierten Scheiben bekommen wir nun auch im Winter Tageslicht, denn mit der alten Einfachverglasung war bei Kälte immer eine Dämmung aus Styropur von Nöten. Außerdem wurde die Gelegenheit genutzt unsere große Drehbank zu überholen. Und wie kann man die Wannen und Maschinen auf den Yoktometer genau platzieren? Dank unseres „Profigolfers“ Kristian und unserem kleinsten Hammer kein Problem…

Außerdem haben wir die Versiegelung unserer Fahrzeuggrube erneuert. Auch die Seitenwände sind jetzt vollständig mit öldichter Folie ausgekleidet. Damit die Folie in Zukunft nicht durch Spitze Gegenstände verletzt wird kam zum Schluss noch eine Schicht Beton-Estrich auf die Folie.

Nun stehen unsere Werkzeugmaschinen und die Grube wieder dem Werkstattbetrieb voll zur Verfügung.

Spontanes Fluglager in Oppershausen

Spontanes Fluglager in Oppershausen

Was machen Akaflieger, wenn Exkursionswoche und gutes Wetter ist? – Richtig, Fliegen!

Dumm nur, wenn dann zufälligerweise die Segelflugbetriebsfläche in Braunschweig wegen Bauarbeiten gesperrt ist. So haben wir spontan die ASK 13 und die ASW 28 zusammengepackt und sind nach Oppershausen zu unseren Freunden der Akaflieg Hannover gefahren. Nach weniger als einer Stunde Autofahrt schon angekommen, erwarteten uns zu erst viele Veränderungen, das Briefing fand erst um 10 Uhr statt, keiner wollte Flughafenausweise sehen oder die Fahrzeuge kontrollieren und es war keine Freigabe erforderlich, um die Piste befahren zu dürfen. Diese ungeahnten Freiheiten setzten sich in der Luft fort, die Platzrunde darf links- oder rechtsrum geflogen werden und es gibt keinen Segelflugbereich, der nicht verlassen werden darf. Wenigstens im Westen war durch die Kontrollzone des Flugplatzes Celle ein wenig Normalität vorhanden.

Beim Flugbetrieb wurden fleißig die Flugzeuge und Fluglehrer hin- und hergetauscht. Die Hannoveraner AkafliegerInnen sammelten Erfahrungen auf der ASW 28 und (Achtung Holz!) der ASK 13. Wir durften dafür die ASK 21, LS 8 und den Prototypen AFH 22 fliegen. Da die Akaflieg Hannover ebenfalls dem Niedersächsischen Landesverband angehört, durften auch die Flugschüler in diesen Genuss kommen – wie schön wäre es, wenn das bei allen Akafliegs in ganz Deutschland möglich wäre…

Gemütliches Grillen am Mittwoch Abend und ein fröhliches Frühstück am Donnerstag gaben noch Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und die Freundschaften zu festigen.

Flugsicherheitstag 2016

Notausstiegsübung ASK 13

Am 10.05.2016 haben wir uns in der Akaflieg ganztägig mit unterschiedlichen Aspekten der Flugsicherheit beschäftigt. Vor dem Hintergrund der Ereignisse des letzten Jahres war der Wunsch aufgekommen, sich konzentriert und systematisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mit 24 Teilnehmern war fast die gesamte tätige Gruppe vertreten. In zwei Gruppen wurden ein vierstündiger Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes und parallel praktische Übungen zum Notausstieg aus Segelflugzeugen absolviert. Bei dem Erste-Hilfe-Kurs konnten alle ihr Wissen um die Erstversorgung von Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte reaktivieren und auffrischen.

Im zweiten Teil wurden zunächst theoretische Überlegungen zum Thema Notausstieg gesammelt und diskutiert. Anschließend konnten diese praktisch an unserer ASK 13 und ASW 28 umgesetzt werden. Dabei hatte jeder die Möglichkeit, unterschiedliche Techniken an beiden Flugzeugen auszuprobieren und von Hinweisen und Tipps der Anderen zu profitieren.

Am Ende des Tages waren sich alle einig über den Nutzen eines solchen Flugsicherheitstags und es wurden konkrete Maßnahmen formuliert, die zum Teil sofort und zum Teil im Winter umgesetzt werden. Ziel ist außerdem, ähnliche Aktionen, auch zu weiteren Themen, regelmäßig anzugehen und so das Sicherheitsbewusstsein bei jedem weiter zu steigern.

Letzte Vorbereitungen der Rumpfformen fürs Infusionieren

Blick in die Rumpföhre

Da der Übergang zwischen den beiden Hälften der Rumpfform noch nicht ausreichend genau passte mussten wir ihn noch von innen abspachteln. Dies war uns aber nicht mehr möglich, da gerade erst das letzte große Loch der Form – dort wo später mal die Haube sitzen wird – geschlossen wurde, um die Formen besser für die Vakuuminfusion vorzubereiten. Um also in der geschlossenen Form arbeiten zu können musste zuerst ein neues Loch in den frisch geschlossenen Bereich gesägt werden. Die eigentliche Arbeit, den Übergang bei der Trennebene glatt zu spachteln, hat sich übrigens als recht unliebsame Aufgabe erwiesen, vor allem wegen Platzmangel, Wärme, Staub, Dämpfe und laut von außen auf der Form trommelnden Akafliegern.

Der zusätzliche Aufwand hat sich aber sichtlich gelohnt. Die Formen passen jetzt wieder gut zusammen. Um das Loch wieder verschließen zu können gibt es jetzt einen vakuumdichten Deckel.